
GGL fordert flexibleren Regulierungsrahmen bei der Fünfjahresüberprüfung des GlüStV 2021

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat in ihrer Fünfjahresüberprüfung einen anpassungsfähigeren Regulierungsrahmen angemahnt, damit die Aufsicht mit der raschen Entwicklung von Technologien, Geschäftsmodellen und illegalen Aktivitäten Schritt halten kann, während Deutschland den GlüStV 2021 evaluiert.
Aktueller Stand der Aufsicht durch die GGL
Die Behörde beaufsichtigt derzeit 129 lizenzierte Betreiber sowie 229 autorisierte Websites und hat im Jahr 2025 mehr als 600 aufsichtsrechtliche Prüfungen durchgeführt, wobei die Zahl der Verbotsverfahren von 68 im Jahr 2022 auf 287 im Jahr 2025 gestiegen ist und insgesamt 1.843 illegale Websites blockiert wurden.
Experten haben beobachtet, dass diese Zahlen die zunehmende Intensität der Durchsetzungsmaßnahmen widerspiegeln, während sich die regulatorische Landschaft weiterentwickelt und die Behörde gleichzeitig ihre Ressourcen auf die Bekämpfung unerlaubter Angebote konzentriert.
Technologische und geschäftliche Herausforderungen
Die Fünfjahresüberprüfung hebt hervor, dass die Aufsicht mit sich wandelnden Technologien und Geschäftsmodellen Schritt halten muss, weil illegale Glücksspielaktivitäten oft schneller auf neue Entwicklungen reagieren als etablierte Regelwerke, und die GGL argumentiert daher für einen flexibleren Rahmen, der Anpassungen ermöglicht, ohne die Schutzziele des GlüStV 2021 zu gefährden.
Beobachter haben festgestellt, dass die Behörde in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit verweist, bestehende Verfahren effizienter zu gestalten, während gleichzeitig die Zahl der lizenzierten Angebote stabil bleibt und die Überwachung von 129 Betreibern fortgesetzt wird.
Entwicklung der Durchsetzungsmaßnahmen

Die Steigerung der Verbotsverfahren von 68 im Jahr 2022 auf 287 im Jahr 2025 sowie die Blockierung von 1.843 illegalen Websites zeigen, wie die GGL ihre Enforcement-Aktivitäten ausgeweitet hat, und diese Entwicklung fällt mit der laufenden Evaluierung des Interstate Treaty on Gambling zusammen, die in den kommenden Monaten weitere Anpassungen erwarten lässt.
Die Behörde hat zudem über 600 aufsichtsrechtliche Prüfungen im Jahr 2025 abgeschlossen, was die Kapazitäten verdeutlicht, die für die Überwachung von 229 autorisierten Websites erforderlich sind, während gleichzeitig Maßnahmen gegen nicht lizenzierte Anbieter intensiviert werden.
Ausblick auf die Evaluierung des GlüStV 2021
Im Rahmen der Fünfjahresüberprüfung betont die GGL die Notwendigkeit, den Regulierungsrahmen so zu gestalten, dass er auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren kann, und die Behörde verweist dabei auf die Dynamik des Marktes, in dem Technologie und illegale Angebote kontinuierlich neue Herausforderungen schaffen.
Die aktuelle Aufsichtspraxis umfasst die Betreuung von 129 lizenzierten Operatoren, und die Ergebnisse der Prüfungen fließen direkt in die Diskussionen über den GlüStV 2021 ein, der seit seiner Einführung die Grundlage für die Lizenzierung und Überwachung bildet.
Schlussfolgerung
Die Fünfjahresüberprüfung der GGL liefert damit konkrete Zahlen und Argumente für eine Weiterentwicklung des Regulierungsrahmens, und die Behörde sieht in einer höheren Anpassungsfähigkeit einen Weg, um sowohl den legalen Markt mit seinen 229 autorisierten Websites als auch die Bekämpfung illegaler Angebote effektiv zu gestalten, während die Evaluierung des GlüStV 2021 voranschreitet.